Montag, 25. März 2013

Neue Arbeit, neues Glück?

Ich glaube, JA!

Seit dem 1. März arbeite ich nun auf einer Akuten und Postakuten Intensivstation in einem kleinen aber feinen Krankenhaus irgendwo in Südhessen. Seit dem 14. März haben wir gleich 6 Patienten aufgenommen. Verlegt von den großen Kliniken rund um das kleine Krankenhaus.

 
Alle sind sie beatmet über eine Trachealkanüle und mehr oder weniger wach, ansprechbar und/ oder bei Bewusstsein. Einige sind Dialysepflichtig und einige nicht. Manche benötigen viel Pflege, andere mehr Medikamente. Es gibt sehr instabile Patienten und andere die dich anlächeln wenn du das Zimmer betrittst.

Insgesamt habe ich in meinen  Nachtdiensten so viel gelernt wie schon lange nicht mehr. Ich denke ihr könnt euch nicht so sehr dafür begeistern, das ich nun richtig Endotracheal Absaugen kann, oder BGA´s und Blut aus einem arteriellen Zugang abnehmen kann. Das ich nun weiß wie genau das mit der Beatmungsmaschine ist und wie das Dialysegerät funktioniert, lass ich jetzt mal aus.


Im Vorfeld haben wir natürlich geräumt und geschuftet, damit die Station endlich fertig wird. Es kamen Lieferung um Lieferung und von Medikamenten über Bereichskleidung bis "Bettpfannen" kam einfach alles an einem Tag. Es wurden Schränke beschriftet und bestückt, wir rotierten über Station bis die Füße qualmten.

 
Dann kam der Tag der großen Eröffnung. Die Presse war geladen, die Politik war ebenfalls vor Ort. Ansässige Ärzte, Ärzte aus anderen Kliniken, unsere Ärzte und wir selbst lauschten Rede um Rede und waren ganz erstaunt wie schön wir das alles im letzten Moment "Vorzeigbar" gestaltet hatten.

 
Nicht erschrecken!
 
Das war unser Showzimmer. Eine Puppe wurde so verkabelt, zerpiekst und zurechtgelegt wie sonst ein normaler Patient auch -in etwa- anzutreffen ist.
 
 
Ihr seht: er ist über einen Tubus beatmet. Unser aktuelles Patientengut ist komplett über ein Tracheostoma kurz Luftröhrenschnitt beatmet.
 
Insgesamt kann ich sagen, das mir meine Arbeit endlich wieder spaß macht. Sie ist anstrengend, sie ist verschwitzt, sie ist schmerzhaft, aber ich möchte nichts anderes machen als Krankenschwester sein ♥
 
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Viel Text und einige Bilder später, hoffe ich das ich euch nicht gelangweilt habe und das ihr mein kleines Blog weiterhin besucht und mir schreibt.
 
Bis dahin eure
Schwester Becca

;-)

Donnerstag, 28. Februar 2013

Monatsrückblick

Mein Februar Rückblick. Wieder zum Leben erweckt Ins Leben gerufen von der tollen Frau Schäfchen. 
 
 

Gelesen: Gut gegen Nordwind, Alle sieben Wellen, Auf den ersten Blick, Findus zieht um
Gesungen: Heimlich im Auto, beim putzen
Gehört: Viel Musik, "Mama?!", Wettergenöle
Gesehen: Viele neue Kollegen, Boppard!
Getrunken: zuviel Kaffee, zuwenig Wasser
Gegessen: Manchmal zuviel, meist sehr lecker
Gekocht: bewusst und gesund
Gefreut: Über den neuen Job
Gelacht: Mit neuen Kolleginnen
Geschickt: Emails, und andere Nachrichten
Geärgert: Über die Blödheit der besten Freundin
Genäht: Ein Fastnachtskostüm für mich
Gestrickt: Kann leider nicht stricken. Hätte aber soso gerne gestrickte Strümpfe
Geglotzt: Greys Anatomy
Gekauft: Den neuen Pettersson und Findus
Gespielt: iPad, mit und ohne Tochterkind, Gesellschaftsspiele
Gefeiert: Neue Arbeitsstelle
Gefühlt: Freude, Trauer, Glück,
Gesehen: Boppard!


Mittwoch, 13. Februar 2013

12 von 12 im Februar

Was hätte ich gestern Bilder machen können. Von Kinderfastnacht, lustigen Kostümen, Kamelle und co,  doch stattdessen,...




01: Der Tag beginnt wie er gestern endete. Mit Nasenbluten des Tochterkindes.
02: Seit gestern plötzlich krank. Volles Programm.
03: Warten beim Kinderarzt.
04: Eine Riesin im Spielhaus
05: Pipipause
06: Ein hoch auf diese APP!
07: Basteleien im Behandlungszimmer
08: Anschließend noch schnell durch den Supermarkt geflitzt.
09: Zuhause dann Lieblingsfilm des Kindes anschauen. "Oben"

Das war es aber auch schon mit Bildern. Mehr war mit einer kranken 5- Jährigen nicht möglich. Sie lag auf mir, bei mir und an mir. Versprühte ihre Bazillen und glühte vor sich hin. Laut Kinderärztin übrigens kein Scharlach, sondern "nur" eine Virusinfektion.

Mensch das Tochterkind ist so selten krank, das ich damit echt nicht zurecht komme. Zumal sie diesmal auch echt fest auf dem Sofa liegt, tief schläft und richtig schlapp ist. Da ist man Krankenschwester, sieht haufenweise eklige und belastende Sachen und dann macht man sich bei dem eigenen Kind so verrückt.

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Im übrigen hat es echt geklappt mit dem neuen Job. Mir nichts, dir nichts. Verträge sind schon lange unterschrieben und am 1.3.2013 geht es endlich los. Eine neue Station, mit einem neuen Konzept in einem kleinen, aber feinen Krankenhaus in meiner Nähe. Toll. Toll. Toll.

Am Wochenende haben wir dann ein "Teamfindungswochenende" in einem hübschen Hotel am Rhein. Das gesamte Team lernt sich kennen und man erarbeitet so einiges zum neuen Stationsalltag. Ich freue mich und habe echt schiss. Echt mal!

Wünscht mir Glück.
♥ fraubecca

Donnerstag, 3. Januar 2013

Wenn´s einmal läuft!

...dann läufts!

 
Im November 2012 habe ich mich dazu entschieden meinem damaligen Arbeitgeber den Rücken zu zu kehren. Ich habe zwei Jahre in einem Altenpflegeheim als examinierte Krankenschwester gebuckelt gearbeitet und ich war für mich einfach am Ende meiner Kräfte.

Als Krankenschwester habe ich im dem Seniorenwohnheim nach der Elternzeit einen tollen Anfang in den Berufsalltag mit Kind und Familie gehabt. Die Kolleginnen waren super und ich ging wirklich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Chefin war eher nicht so super und ich geriet oft mit ihr und ihrer "allwissenden" Art aneinander. Aber das ist eine andere lange und nicht endende Geschichte...

Wie dem auch sei. Als brave Bürgerin meldete ich mich beim Arbeitsamt zeitgerecht Arbeitsuchend und hatte dann im Dezember auch schon meine ersten Termine dort. Mit meiner Beauftragten sprach ich lange über meine Pläne und Wünsche und ich sage euch, diese Frau war super! Dann hatte sie Urlaub und ihre Vertretung schickte mir die ersten Arbeitsvorschläge...

Ich redete auch noch einmal mit dieser Frau und erklärte ihr, das ich als Krankenschwester wieder in ein Krankenhaus gehen möchte und nicht mehr in einem Altenheim arbeiten will. Natürlich bin ich bereit das ich, falls ich nichts in einem Krankenhaus finde, wieder als Notlösung in ein Seniorenwohnheim zu gehen. Aber nicht ohne es zuvor nicht unversucht zu lassen.

Nach diesem Gespräch erhielt ich an den darauffolgenden Tagen mehrere Briefe mit Vermittlungsvorschlägen. Alle, jeder einzelne davon für ein Altenwohnheim! Was zum... ?!

Ich habe den Dezember relativ entspannt gesehen und wollte das Weihnachtsfest mit meiner Familie ausgiebig genießen und mich nicht damit rumärgern. Trotzdem schrieb ich Online Bewerbungen direkt nach Weihnachten und schickte sie los. Alle in Krankenhäuser mit offenen Stellen.

Da frage ich mich doch, warum mir das Arbeitsamt nicht so etwas schickt als Vorschlag? Haben die das denn nicht auch irgendwo verzeichnet?

Gestern rief das erste Krankenhaus an und lud mich für ein Bewerbungsgespräch ein. Heute erhielt ich den zweiten Termin für ein anderes Krankenhaus. Es geht doch.

Wenn es einmal läuft, dann läufts!

Mittwoch, 12. Dezember 2012

12.12.12

Mein Tag heute war wenig aufregend. Darum dachte ich mir ich mache eine Art Rückblick des gesamten Jahres 2012.

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Wer nicht weiß was es mit den 12 von 12 auf sich hat, dem sei gesagt: An jedem zwölften Tag jedes Monats macht ihr zwölf Bilder und postet sie auf eurem Blog.
Der Ursprung des ganzen liegt hier bei ihm: Chad Darnell.

Hier in Deutschland haben wir dann unsere liebe Frau Kännchen die mit ihrem treuen Helferlein alle auflistet die mitgemacht haben.

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Ein Rückblicks 12 von 12 im letzten Monat des Jahres 2012.


 
Der Januar war mein Monat der Überstunden. Viel Arbeit, wenig Freizeit.
Viel zu viel Kaffee.
 
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Im Februar entschied das Tocherkind ganz spontan, das sie an Fastnacht als Pipi Langstrumpf gehen möchte und nicht mehr als Hexe.
So setzte ich mich spontan an die Nähmaschine und herraus kam das.
Nach fast zwei Stunden. Als Anfänger gar nicht mal so schlecht ;-)
 
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Im März konnte ich mich schon den ersten Eiskaffe im Eiscafé gönnen.
Das Wetter war herrlich.
 
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April: Die Baby-Nichte wird nun schon 1 Jahr.
 
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Im Mai feierten wir Hochzeit und ich sollte die Bilder machen. Ich!
Geschlagen habe ich mich wohl ganz gut. Braut ud Bräutigam waren sehr begeistert.
 
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Im Juni fuhren wir wie jedes Jahr nach Fulda zum großen Treffen mit den Forum-Mädels.
Es wurde viel geredet, gelacht, gegessen und getrunken. Jedes Jahr auf´s Neue wächst die Vorfreude auf das nächste Treffen.
 
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Juli 2012: Familien- Urlaub mit 3 Generationen unter einem Dach, im wundervollen Zingst an der Ostsee. Wir hatten eine sehr schöne Zeit. Meine Mama wäre sehr stolz auf uns gewesen. Hier fühlten wir uns ihr so nah ♥
 
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Im August feierte ich meinen 29. Geburtstag und entdeckte das ich doch backen kann.
Zum Rezept hier entlang.
 
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7. September 2012, das Tochterkind wird 5 Jahre alt.
Wir feiern ausgelassen im Garten und haben eine tolle Zeit.
Ebenfalls im September: Der erste Todestag meiner Mama
 
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Ein goldener Oktober wurde uns dieses Jahr hier im südlichsten Hessen beschehrt.
Wunderschöne Farben, herrliche Gerüche.
 
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Der Herzmann ist im November Geschäftlich eine Woche in Irland. Wie immer wenn ich am Flughaften/ FFM parke fotografiere ich immer alles hysterisch, damit ich am Ende mein Auto (in dem Fall das Auto des Mannes) wieder finde.
Sagt mir bitte das ihr das genauso macht.
*lach*
 
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Fundstück im Dezember!
Sind wir nicht alle Helden des Alltags?
 
 
 Ich freue mich auf eine große Blogrunde
 
Bis dahin
♥ fraubecca

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Memo an mich!

Ein Memo an mich:

Gehe mit dem Tochterkind keine Weihnachtsüberraschung für den Mann kaufen. Sie wird nicht in der Lage sein es für sich zu behalten.


Tochterkind: "Du Papa, die Mama hat dir einen Film gekauft. Aber ich darf dir nicht verraten welchen. Der ist nämlich für Weihnachten!"


Herrlich.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Monatsrückblick

November
 2012
 
gefunden bei Frau Schäfchen


Gelesen:
  • Eine Frau bei 1000°
  • Shades of Grey Teil 3 (laaaaang-atmig)
Gesungen: peinliches und schönes

Gehört: Hörbücher (Heinz Strunk! Ich lachte Tränen!)

Gesehen: Neue Sender und Sendungen

Getrunken: Zuviel Kaffee und Mango- Eistee
 
Gegessen: Viel vom falschen, zuwenig vom richtigen
 
Gekocht: Gemüsesuppe
 
Gefreut: Auf den Mann (Geschäftsreise Irland)
 
Gelacht: Beim Laterne basteln im Kindergarten

Geärgert: Über mich selbst, die Bronchitis und das Kind

Genäht: Ein Tischläufer
 
Gefangen: Bronchitis Bazillen

Gekauft: Geschenke!

Gespielt: Lotti Karotti, Schwarzer Peter, "Ich sehe was, was du nicht siehst"

Gefeiert: Jeden Tag ohne Schüttelfrost

Gefühlt: Von allem ein bisschen

Freitag, 16. November 2012

Freitagsfüller

Meiner Erkältung zum Trotz, hier der
 


1. Jetzt ist es mir schon wieder zu warm.

2. Das kleine Kaffee am Rhein ist, der Lieblingsort in meiner Stadt.

3. Ein Feuerchen, im Kamin ist etwas schönes. Auch wenn ich keinen Kamin habe.

4. Vorratskammer aufräumen? Nein, jedenfalls nicht heute.

5. Bügelwäsche türmt sich auch schon wieder.

6. Hustenbonbons könnte ich gerade jeden Tag verspeisen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Mann der Geschäftlich eine Woche in Irland war , morgen habe ich gesund werden geplant und Sonntag möchte ich wieder gesund sein (blöde Erkältung!)!

Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende. Bleibt gesund und macht euch eine tolle Zeit
♥ Fraubecca

Montag, 12. November 2012

12 von 12 im November

Heute ist wieder der 12. des Monats. Das heißt für einige in der Bloggerwelt: an die Kameras/ Handys fertig los!

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Wer nicht weiß was es mit den 12 von 12 auf sich hat, dem sei gesagt: An jedem zwölften Tag jedes Monats macht ihr zwölf Bilder und postet sie auf eurem Blog.
Der Ursprung des ganzen liegt hier bei ihm: Chad Darnell.

Hier in Deutschland haben wir dann unsere liebe Frau Kännchen die mit ihrem treuen Helferlein alle auflistet die mitgemacht haben.

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Für uns hieß es vorallen Dingen: Raus aus den Federn, wir müssen den Mann an den Flughafen bringen. Dem Tochterkind viel der Abschied besonders schwer und sie weinte bitterliche Tränen.

Ihr geliebter Papa. In Irland. Ohne sie. Niemand sonst kann so toll die Pettersson und Findus Geschichten vorlesen wie er.

01: Richtung Frankfurt/Main
02: Denn Mann rauswerfen
03: Wieder zuhause, Streetart entdeckt ♥
04: Mit Tochterkind am Hafen gefrühstückt
 
05: Hafenidylle
06: Noch richtig leer
07: Deftig!
08: Lecker!
 
 
09: Lieblingsessen einkaufen
10: Couching
11: Mit Kuscheldecke
12: Und Soulfood

Das war mein Tag und noch immer ist er nicht vorbei. Ein erstes Krankheitsgefühl in mir macht sich breit. Und das kann ich die nächsten Tage nun wirklich nicht gebrauchen. Das Tochterkind liegt seelig im Ehebett und schläft. Auf des Mannes Seite, versteht sich von selbst. Ich werde mir nun einen Tee kochen, das iPad und das iPhone auf den neusten Stand bringen und dabei dann eine große und lange Blogrunde drehen. Zeit, hab ich ja jetzt!

Bis dahin
fraubecca